„Wir wollen für Furore sorgen.“

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Erschienen am 24. Januar 2020 auf FLYERALARM Global Soccer

Die Fragen stellte Frank Behrendt, Kommunikationsberater, Autor und Fußballfan.

„Wir wollen für Furore sorgen.“ – Felix Magath, Chef von FLYERALARM Global Soccer und FLYERALARM Inhaber Thorsten Fischer im Gespräch über ihre gemeinsamen Pläne im Fußball.

FLYERALARM Global Soccer - Global Soccer Pressekonferenz

Herr Fischer, warum engagiert sich FLYERALARM noch stärker im Fußball?

Thorsten Fischer: „Fußball ist nicht nur Sport, sondern auch Business. Als Unternehmer habe ich immer da investiert, wo wir uns Wachstumschancen versprechen, der Fußball bietet uns hier spannende Perspektiven. Ich freue mich sehr, dass es uns gelungen ist, mit Felix Magath einen leidenschaftlichen und versierten Fußball-Experten für unsere Aktivitäten zu begeistern. Mit seiner Hilfe wollen wir unsere bestehenden Engagements weiterentwickeln und auch neue Projekte starten. FLYERALARM ist als Unternehmen innovativ, international und denkt leidenschaftlich – genauso wollen wir auch in unserer neuen Business-Unit rund um den Fußball agieren.“

Sie hatten sicher auch andere Optionen, warum haben Sie am Ende bei FLYERALARM zugesagt, Herr Magath?

Felix Magath: „Die Aufgabe und die Ambitionen von FLYERALARM Global Soccer haben mich vom ersten Gespräch an begeistert. Ich war immer ein Freund davon etwas zu entwickeln, das kann und werde ich hier tun. Wir haben mit den beiden Vereinen ehrgeizige Pläne und wollen auch darüber hinaus mit weiteren innovativen Ideen und Aktivitäten für Furore sorgen.“

Was verspricht sich FLYERALARM von dem Engagement von Felix Magath?

Thorsten Fischer: „Felix Magath gehört zu den international renommiertesten Fußball-Experten und hat im Laufe seiner langen Karriere als Spieler, Trainer und Manager viel gesehen und erlebt. Seine Erfahrung ist ein Schatz, wir freuen uns, dass wir davon profitieren dürfen. Er wird uns inspirieren, challengen und mit neuen Ideen voranbringen. Zudem ist er einer, der klar in der Analyse ist und sehr entscheidungsstark ist. Wir freuen uns extrem, dass wir ihn für uns und unser Projekt begeistern konnten.“

Ist Dietrich Mateschitz mit Red Bull und seinen Aktivitäten im Fußball ein Vorbild?

Felix Magath: „Dietrich Mateschitz und die Macher der RB Fußball-Aktivitäten haben unseren allergrößten Respekt. Es ist beeindruckend, was sie aufgebaut haben. Aber sie spielen nicht nur finanziell in einer anderen Liga, damit können und wollen wir uns hier nicht vergleichen. Aber natürlich kann man immer von erfolgreichen Unternehmern und Unternehmen lernen, daher behalten wir die roten Bullen immer im Auge und schauen uns sicher das eine oder andere ab. Aber wir werden auch eigene neue Wege gehen.“

Bedeutet der Name FLYERALARM Global Soccer, dass es weitere internationale Vereine mit FLYERALARM Engagement geben wird?

Thorsten Fischer: „Ausgeschlossen ist nichts, denn Fußball ist ein internationales dynamisches Business. Felix Magath wird sich die bestehenden Engagements ansehen und wenn er mit spannenden neuen Optionen kommt, werden wir darüber reden. Zum Start geht es aber erst einmal um die Kickers und die Admira, da wird er gemeinsam mit den handelnden Personen überlegen, welche Schachzüge wir als nächstes ausführen, um weiter voranzukommen.“

Spielt der chinesische Markt eine Rolle? Da haben Sie, Herr Magath ja gearbeitet.

Felix Magth: „Die neue Einheit heißt ganz bewusst FLYERALARM Global Soccer. Daher ist China natürlich auch enthalten. Der chinesische Markt ist in vielerlei Hinsicht interessant, aber auch die Chinesen haben große Ambitionen, in der Wirtschaft genauso wie im Sport. Da kann ich sicherlich die eine oder andere Brücke bauen, für die unterschiedlichsten Protagonisten und Interessen.“

Was bedeutet die Verpflichtung von Felix Magath für die Würzburger Kickers in Deutschland und die Admira in Österreich? Wie stark wird er sich ins Tagesgeschäft involvieren?

Thorsten Fischer: „Fakt ist, dass Felix Magath der Chef der neuen Einheit FLYERALARM Global Soccer ist, in der jetzt auch die Engagements von FLYERALARM bei den Kickers und der Admira angesiedelt sind. Als maßgeblicher Sponsor und Investor haben wir natürlich das Interesse, möglichst viel Erfolg zu erzielen. Das gilt für eine entsprechende Werbewirkung ebenso, wie für sportliche und finanzielle Erfolge. Felix Magath wird für die verantwortlichen Macher im Verein eine kompetente Verstärkung sein und wir versprechen uns von seinem Wirken, dass sich alle unsere Aktivitäten im Bereich Fußball entsprechend positiv weiterentwickeln.“

Sie haben ja auch als Trainer viel Erfahrung, werden Sie bei den Kickers oder der Admira auch da wieder aktiv mitmischen?

Felix Magath: „Das war auf jeden Fall nicht der Grund, dass ich mich für FLYERALARM entschieden habe. Mich reizt hier eher die Rolle eines Senior Advisors. Ich werde meine Erfahrung einbringen und die verantwortlichen Personen im Management und im sportlichen Bereich aktiv unterstützen, künftig noch erfolgreicher zu sein.“

Wie ist der Kontakt zu Felix Magath entstanden?

Thorsten Fischer: „Wir haben uns über einen gemeinsamen Freund als Zuschauer bei einem Kickers-Fußballspiel kennengelernt und hatten direkt eine gute Wellenlänge. So haben wir uns immer wieder ausgetauscht und irgendwann habe ich Felix Magath gefragt, ob er sich vorstellen könnte, unsere Fußball-Aktivitäten gemeinsam mit uns weiterzuentwickeln. Zu meiner großen Freude hat er ja gesagt und jetzt freuen wir uns wie die Schneekönige, dass wir ihn an unserer Seite haben.“

Wie sieht Ihre Arbeit konkret aus, Herr Magath?

Felix Magath: „Ich werde einen Teil meiner Zeit hier in Würzburg bei den Kickers sein, ebenso in Wien bei der Admira. Und ich werde natürlich unterwegs sein, im In- und Ausland. Ein wichtiger Teil meiner Arbeit wird es zum Beispiel sein, bei Transfers mitzuwirken und zum Beispiel spannende junge Nachwuchsspieler für uns zu entdecken und sie für eine unserer Mannschaften zu begeistern. Ich hatte ja in der Vergangenheit durchaus ein ganz gutes Auge für Talente und meine Augen sind diesbezüglich nicht schlechter geworden. Ich werde mir nun erst einmal alles in Ruhe anschauen, um mir ein detailliertes persönliches Bild zu machen, daher werde ich oft vor Ort sein. Ich bin kein Freund davon große Ansagen zu machen, bevor man die Lage nicht sehr fundiert einschätzen kann.

In wieweit wird sich Felix Magath bei den weiteren Engagements von FLYERALARM im Bereich Fußball einbringen?

Thorsten Fischer: „Der Name unserer neuen Einheit FLYERALARM Global Soccer sagt es schon – Felix Magath ist für das große Ganze und alle unsere Aktivitäten verantwortlich. Auch bei unseren Engagements in der FLYERALARM Frauen Bundesliga, beim DFB und der Männer-Nationalmannschaft ist er ab sofort mit im Boot und wird mithelfen, damit wir unsere Sponsorships auch optimal aktivieren. Und ich freue mich jetzt schon auf ein Interview mit ihm in unserem tollen Magazin ELFEN rund um die FLYERALARM Frauen Bundesliga. Über Frauenfußball hat Felix Magath sicher noch nicht so oft gesprochen, das wird extrem spannend.“

Wie lange läuft der Vertrag von Felix Magath?

Thorsten Fischer: „Ich bin immer ein Freund davon, so lange zusammenzuarbeiten, wie es für beide Seiten Sinn macht und beide Parteien Freude daran haben. Von meiner Warte aus können das viele schöne und erfolgreiche gemeinsame Jahre werden.“

Felix Magath: „Ich sehe das ganz genauso.“